DIA AM – Was ist das?

DIA-AM ist die Abkürzung für Diagnose Arbeitsmarktfähigkeit. Es geht um die Frage, ob Sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einen Platz finden oder besser in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten können.

Für wen ist DIA-AM gedacht?

  • Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen
  • Menschen mit einer psychischen Behinderung
  • Menschen im Grenzbereich einer geistigen Behinderung und einer Lernbehinderung
  • Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten


12 Wochen nur für Sie!

DIA AM - So ist das!

Erfahrungsbericht eines Teilnehmers:
Es geht mit einer Vorstellungsrunde und Kaffee und Tee los. Anfangs sind alle noch ruhig und die Bosse Herr Walter und Herr Herbst lockern die Stimmung. Erklärt wird was die ersten Wochen ansteht, es bieten sich aber auch Einzelgespräche an um Persönliches zu besprechen. 
In der ersten Woche lernt man alles kennen und erstellt ein persönliches Plakat. Erscheint langweilig, macht aber alles viel Spaß. In den restlichen drei Wochen macht man Tests, zum Beispiel den Hamet Test wo man Aufgaben löst, die Konzentration oder handwerkliches Geschick erfordern. Außerdem verfolgt man ein persönliches Projekt: Meins ist dieser Bericht, damit ‚Frischlinge‘ alles leichter verstehen. Man macht auch Freizeitaktivitäten, wie spielen oder wandern sowie den Persönlichkeitstest ‚Check-U‘. Damit lernt man verschiedene Berufe kennen und man findet wahrscheinlich einen passenden Beruf. Früh einen Praktikumsplatz suchen ist wichtig, weil es in Corona-Zeiten schwierig ist etwas zu finden.
Wenn es nicht sofort klappt nicht entmutigen lassen!
Keine Sorge, die Betreuer stehen euch beim Vorstellungsgespräch zur Seite und geben Mut. Man macht zweimal vier Wochen Praktikum. Mindestens einmal 
pro Woche bekommt man Besuch vom Betreuer. Man kann Probleme ansprechen und eine Lösung finden.
Ich konnte durch meinen Betreuer weitermachen und das Praktikum mit Spaß beenden. Man schreibt Berichte, um sich die Erfahrungen zu merken. Freitags ist Schulungstag bei proLiberi, um zu klären  was alles passiert ist. Man kann sich auch Themen aussuchen. Wir hatten zum Beispiel das Thema Mobbing.
Am Ende der Maßnahme waren wir bei der Unterstützen Beschäftigung beim BWHW, die gute Zukunftsaussichten versprochen hat. Man sollte nicht
stehen bleiben, sondern immer weiter laufen, um sein Ziel zu erreichen. Erst war ich sehr nervös, aber dann wollte ich gar nicht mehr weg, so nett und lieb waren alle.
Danach stand für mich fest, dass ich dahin möchte, weil ich so eine Chance nicht mehr kriegen würde. Also hatte ich nochmal ein Gespräch
mit der Arbeitsagentur und ein paar Tage später einen Termin beim BWHW, wo es übrigens aktuell sehr gut läuft.
Meine Zeit bei proLiberi war echt gut. Ich konnte viel mitnehmen, lernen und bin etwas reifer für die Arbeitswelt geworden. Leider geht es immer nur 
12 Wochen lang. Die zwei Betreuer und Frau Backes sind mir sehr sympathisch und ans Herz gewachsen, was einen Abschied umso schwerer macht. Sie
übernehmen für mich viel und beraten mich wenn es um Entscheidungen geht, weil mir das schwerfällt und sie versuchen, mich ein bisschen dahin zu
führen. Dass ihnen mein Kaffee schmeckt gibt mir persönlich Motivation weiter zu kochen. Wenn die zwei Herren gerade nicht können, hilft mir die tolle
Unterstützung von Frau Backes oder anderen Teilnehmern.
Was ich mir persönlich wünsche ist eine Arbeit  zu finden, wo ich gut Geld verdienen kann, was aber nicht der Sinn der Maßnahme ist, sondern zu 
gucken: »Okay, wo kann ich ein Praktikum machen, wo kann es hingehen?«.
Alexander-André Schmidt
ehemaliger Teilnehmer der DIA-AM Maßnahme

Anschrift proLiberi gGmbH
DIA-AM Gießen
Rödgener Straße 72
35394 Gießen
Tel.: +49-641-4801077600
Fax: +49-641-4801077644
info@proliberi.de

Ansprechpartner:
Katrin Arbeiter, Dipl. Psychologin
Carina Wagner, Sozialpädagogin (MA)


DIA-AM Marburg
Bahnhofstraße 36
35037 Marburg
Tel.: +49-6421-3609544
Fax: +49-6421-3609545
diaam-mr@proliberi.de

Ansprechpartner:
Erik Walter, Psychologe, M. Sc.
Jana Bröckers, Sozialpädagogin, B.A.

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